Wandern im Taunus - die schönsten Routen

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Bereits zu Goethes Zeiten fühlten sich Wanderer vom Taunus magisch angezogen. Das deutsche Mittelgebirge bahnt sich bis zu einer Höhe von knapp 900 Metern den Weg. An den höchsten Punkten werden Wandersleute mit einem Weitblick belohnt, bei dem sogar die geschäftigte Metropole Frankfurt am Main am Horizont auftaucht. Doch nicht nur dank des mitreißenden Ausblicks vom Großen Feldberg aus zieht der Taunus Naturenthusiasten in den Bann. Zahlreiche Wanderrouten in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden ziehen Jung und Alt magisch an.

Fantastische Aussichten auf dem Großen Feldberg

Wer sich mit Wanderstock und Wanderschuhen in Richtung Großer Feldberg begeben möchte, sollte schon eine gehörige Portion an Kondition mitbringen. Dieser von Oberursel bis in Richtung Großer Feldberg verlaufende Wanderweg belohnt in der Nähe des höchsten Gipfels mit einem Aussichtsturm, der einen atemberaubenden Panoramablick offenbart. Insbesondere bei schönem Wetter können Wanderer ihren Blick bis nach Frankfurt am Main schweifen lassen. Zwischendurch heißt der Feldberghof hungrige Besucher willkommen. Der Rückweg verläuft zuerst über den Fuchstanz und später über den Altkönig bis zum Ausgangspunkt zurück. Diese Route ist insgesamt 20 Kilometer lang. Wanderer müssen auf dieser Strecke etwa 700 Höhenmeter überwinden.

Wandern im Taunus - die schönsten Routen

Ein Ausflug zu einem der deutschlandweit schönsten Wanderwege

Wer Natur, Kultur und Historie miteinander verbinden möchte, sollte ungefähr zehn Stunden zur Erklimmung des Limeserlebnispfads einplanen (Informationen zum Limes und zum Pfad). Dieser am Welterbe Limes entlangführende Wanderweg wurde sogar offiziell zu einem der schönsten Wanderwege Deutschlands gekürt. Der Erlebnispfad ist mit Hinweistafeln gesäumt, auf denen sich Weitwanderer über die Entwicklung des Grenzverlaufs und ihre römischen Vorfahren informieren können. Der gesamte Weg wird von Wachtürmen und Mauerresten begleitet, an deren einstigen Prunk zum Teil jedoch nur noch Ruinen erinnern. Wer die Wandertour in zwei Etappen unterteilt, kann außerdem die Saalburg in Augenschein nehmen, die sich auf dem Weg befindet. Diese Burg ist das perfekte Ausflugsziel, um sich ein genaues Bild vom einstigen Alltag und Wirken der Römer zu machen. Heute gehen Historiker davon aus, dass in dieser Festung sowie dem damit verbundenen Dorf einst bis zu 2.000 Menschen gelebt haben. An Montagen bleiben die Tore der Burg allerdings verschlossen.

Familientaugliche Wanderwege

Das Kontrastprogramm zu dieser historischen Erkundungstour verspricht der Hartig-Walderlebnispark im Freilichtmuseum Hessenpark. Da dieser Wanderpfad nur zwei Kilometer lang ist, ist die Wanderroute bestens für Familien geeignet. Auf der gesamten Strecke befinden sich insgesamt zwölf Stationen, die kleinen und großen Naturkundlern jede Menge Wissen und Geschick abverlangen. Wer an den einzelnen Stationen Halt macht, kann nicht nur verschiedene Holzarten kennenlernen. Zugleich werden Wanderer über heimische Tierarten informiert und mit Aufgaben vertraut gemacht, mit denen Waldarbeiter ihr „täglich Brot“ verdienen. Wer einen der „Steine des Anstoßes“ passiert, wird an diesen Bereichen auf die unnötige Verschwendung von Ressourcen aufmerksam gemacht. Dadurch soll jedem einzelnen Wanderer vor Augen geführt werden, wie wichtig eine angemessene Nutzung des Waldes ist.

Auf den Pfaden von Dichter Friedrich von Schiller

Rund fünf Stunden und 15,7 Kilometer müssen die Wanderer einplanen, die von Eppstein bis zur berühmt-berüchtigten Schiller-Eiche gelangen möchten. Deshalb ist es wichtig, dass Wanderfreunde auf dieser Strecke eine gute Kondition haben. Der Weg ist zwar recht mühsam. Doch dafür beschreiten Wandersleute einen der schönsten Wanderwege der gesamten Taunusregion. Am gesamten Rundweg werden vereinzelt immer wieder Tische und Bänke aufgebaut, von der aus Wanderer den Rundblick auf die Rhein-Main-Region genießen oder sich mit allerlei Köstlichkeiten stärken können. Dann ist die geschichtsträchtige Schiller-Eiche gewiss nicht mehr weit entfernt. Dieser Baum hat seinen Namen nicht von ungefähr. Die Schiller-Eiche ist eine uralte amerikanische Roteiche, von der ein zu Ehren von Schriftsteller Friedrich von Schiller angefertigter Gedenkstein nur wenige Meter entfernt ist. Bis heute ranken sich um dieses kleine Denkmal Geheimnisse. Beispielsweise ist noch immer unbekannt, wer den Stein eigentlich gestiftet hat. Wer danach den Staufen hinter sich lässt, trifft an der Mendelssohn-Bartholdy-Gedenkstätte zugleich auf einen weiteren namhaften Komponisten der Zeitgeschichte.

Ein imposanter Ausblick vom Herzbergturm

Ganze zwei Stunden werden Wanderer ungefähr benötigen, um die knapp sieben Kilometer lange Wanderung ab Saalburg bis zum Herzbergturm hinter sich zu lassen. Dieses oberhalb von Bad Homburg gelegene Bauwerk verspricht seinen Besuchern eine imposante Sicht, die jedem einzelnen Wanderer gewiss noch lange Zeit später ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Doch der Weg ist recht beschwerlich, da einige Abschnitte eher fest und andere Bereiche besonders schmal sind. Wie ein Labyrinth winden sich die Wege bis weit nach oben. Wer die 200 Höhenmeter problemlos überwinden möchte, sollte besonders trittsicher sein. Direkt neben dem Herzbergturm befindet sich ein kleiner Gasthof, den die meisten Wanderfreunde für eine Verschnaufpause nutzen. Start- und Zielpunkt ist die römische Saalburg, der interessierte Aktivurlauber natürlich auch einen Besuch abstatten können. Es steht außer Frage: der Taunus ist ein Wanderparadies. Ob Anfänger oder erfahrener Profi, ob mit der Familie oder Wandermontur – dieses Mittelgebirge lässt für Wandersleute keine Wünsche offen.

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